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Autor Thema: eine charakterisierung von maya... in fleisch und blut  (Gelesen 300 mal)
Norweschendir
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« am: 19. September 2008, 15:58:42 »

hey ho,
wer oder was ist eigentlich maya? ein sckickes programm? ein komisches ding? datenmüll? oder doch aus fleisch und blut?

wie wir spätestens aus dem kommentar von Faith wissen (::Macs3D:: > Eure Arbeiten > Work in Progress > meine arbeit (grotesque)), ist maya weiblich. und auch nach meiner eigenen erfahrung sowie aus dem folgendem text kann sich nur dieses ergebnis einstellen.
nachdem das geschlecht geklärt wäre, müssten wir noch festlegen, ob maya denn nun ein ding im weitesten sinne ist oder ob wir es vermenschlichen können. dazu muss ich jetzt etwas weiter ausholen. menschen und alle anderen organismen leben, also stellen wir uns mal dumm und fragen;

was ist eigentlich leben?
leben ist: stoffwechsel, fortpflanzung, bewegung, wachstum, hömoöstase (durch regulationsmechanismen wird das innere milieu eines organismus innerhalb bestimmter grenzen konstant gehalten (trotz schwankungen der umwelt)) und evolutionäre anpassung.
gucken wir mal ob maya das alles erfüllt:
- stoffwechsel -> input/output -> mel -> ergebnis... erfüllt
- fortpflanzung -> fast jährlich eine neue version... erfüllt
- bewegung -> in maya kann man viel bewegen... vor allem die eigenen gehirnzellen... erfüllt
- wachstum -> bei jeder neuen version mehr funktionen... erfüllt
- hömoöstase -> immer alles da, wo's vorher auch war -> konstant... erfüllt
- evolutionäre anpassung -> immer aktuell, immer neu, immer größer, immer besser... erfüllt

kommen wir zum dem schluss, dass maya vermenschlicht werden kann! fassen wir zusammen, maya ist ein weibliches, menschliches wesen.

aber wie sieht maya aus?
nun, also klar ist schon mal, dass maya eine zicke ist. maya macht immer nur das, was man ihr sagt und nicht mehr und nicht weniger. ab und an ist maya bockig und macht gar nichts mehr, versteckt irgendwelche bottom und icons sowie genau die funktion, die man grad am dringendsten braucht. was wiederum darauf schließen lässt, dass maya eine intelligente zicke ist. ohne voreilig stereotypen anzuwenden, würde ich es dennoch so ausdrücken; maya ist blond... gefärbt... eigentlich rassig schwarz... mitteleuropäerin mit südwesteuropäischem einschlag, was ich von ihrer verhaltensweise ableite.
da maya sich nach wie vor immer weiter entwickelt und wächst sowie eigene fehler erkennt und im laufe ihrer evolution ausbessert, ist sie wohl noch jugendlich und pubertierend. was auch für ihre stimmungsschwankungen sprechen würde.
maya hat sicher eine schlanke figur, denn unnötiges gibts hier nicht... an den richtigen stellen genau richtig proportioniert. sicherlich groß gewachsen, da sie nach höherem strebt.

ok, jetzt wissen wir, dass maya ein weibliches menschliches wesen ist, das dufte aussieht. doch wie stehts mit dem eigentlich wichtigsten? ihren inneren werten?
zickig, klar, das hatten wir schon. ein bisschen arrogant, da sie eine große fangemeinde weltweit genießt, die ihr auch mal ein paar kleine bugs verzeiht. für mich ganz klar nichtraucherin und arbeitssam, denn wenns drauf ankommt, macht sie tag und nacht durch, komme was da wolle, ohne jegliche pause. sie besitzt ein einnehmendes wesen, da man sich mit ihr locker stunden und tage ohne verdruss beschäftigen kann, ohne dass es langweilig wird. charmant, da sie es immer wieder schafft, ihren "benutzer" zu einem lächeln zu bewegen. starrsinnig, wenn sie nicht will, hilft auch kein gutes zusprechen. auf jeden fall intelligent, so schöne ergebnisse erzielt nur maya...

jetzt fehlt nur noch ein bild von ihr... vielleicht findet sich ja eines... natürlich ein digitales...

soweit zu meinen vorstellungen, wie maya aussieht und sich verhält. jetzt bin ich sehr gespannt, wie ihr maya charakterisieren würdet. lasst eurer wortwahl freien lauf, ich freu mich schon auf beschreibungen, die maya in ein ganz anderes licht rücken als das meine. oder ihr pflichtet mir bei und schreibt das natürlich auch. man darf gespannt sein! Grinsend

mfg
der elch
« Letzte Änderung: 21. September 2008, 14:32:40 von Norweschendir » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #1 am: 20. September 2008, 00:02:49 »

Son Mist hätte aus meinem Hirn kommen können, habe heute über ähnliches nachdenken müssen als Maya beschloss sich mal wieder selbstständig zu machen. Ich denke ich werde die Tage hier mich noch zu austoben wenn ich wach bin. ^^

An dieser Stelle sei anzumerken: Es gibt keine Nacktfotos von Maya (maximal nen blind Date oder so). *g*
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« Antworten #2 am: 20. September 2008, 12:12:40 »

Entschuldigt das Wort!

Ist aber "saugeil" geschrieben!

Gruß Hoki
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« Antworten #3 am: 20. September 2008, 18:45:18 »

Klasse Idee Elch, und dazu noch gut geschrieben Smiley 

Und weil so eine gut geschriebene Story gewürdigt werden muss dacht ich mir das ich mir auch mal die mühe mache und auch ein bisschen über Maya schreibe.
Auch wenn es schon eine seltsame Vorstellung ist ein Programm als ein Lebewesen zu sehn aber wie du ja schon aufgelistet hast scheint es parallelen zu geben.
Dem möchte ich auch nicht Widersprechen (auch wenn es irgendwie krank klingt *gg Lächelnd) darum nehm ich deine wissenschaftliche Analyse als Erklärung für meine kürzlich aufgetretenen Anfangsschwierigkeiten mit Maya. Sowie als Grundlage um den Umgang mit Maya mit einer Beziehung zu vergleichen.

Hab ja einen neuen Pc  auf dem XP64 läuft. Anscheinend hat sich die kleine da anfangs noch nicht richtig wohl gefühlt immer wieder musste ich sie installieren und deinstallieren. Ständig hat Ihr irgendetwas nicht gepasst so das sie mir angenehme Stunden mit Ihr einfach verweigert hat.
Mal war sie zickig und machte nicht das was sie sollte, mal hatte sie Migräne und wollte einfach nicht so richtig.
 Im nachhinein muss ich wohl sagen das sie sich einfach noch nicht heimisch und wohl gefühlt haben muss.
Nachdem ich ihr dann endlich nach vielen versuchen ein gemütliches Plätzchen eingerichtet habe und die Grafikkarte einen Kompromiss mit  Ihr eingegangen ist hat Sie mich auch mal wieder rangelassen.

Und ich bin froh das ich nun wieder gemeinsame Abende mit Ihr verbringen kann, auch wenn sie manchmal  zickig ist, aber gehört das nicht zu jeder guten Beziehung dazu Zwinkernd
Genauso wie die Experimentierfreudigkeit und diese kann man an Ihr vollends ausleben. Mal dies Knöpfchen drücken mal jenes und schauen wie Sie reagiert und was passiert.   Was aber wiederum ebenfalls ein wichtiger Punkt einer Beziehung ist. Man testet sich aus und lernt sich so mit der Zeit kennen und weis wie der gegenüber reagiert. Mit der Zeit findet man dann raus welche Knöpfchen man drücken muss um mit ihr gemeinsam (<< sehr wichtig) zu einem ansehnlichen Ergebnis kommen

Auch die gewissen Momente der Verständnislosigkeit deuten darauf hin das Maya eine Frau ist. Man sitzt da und versteht die Welt einfach nicht mehr. Man versucht und probiert und versteht einfach nicht warum  es einfach nicht so funktioniert wie man es gerne hätte.
Und hier zählt das selbe wie in einer Beziehung. Nur nicht Aufgeben und verzweifeln sonst hast du Sie verloren. Geb dir mühe und beschäftige dich mit ihr und du wirst merken das das was dir vorher unlogisch und  unschlüssig vorkam plötzlich einen Sinn ergibt.

Maya ist eine Schönheit und ein Musterbeispiel an Umgänglichkeit (Bedienbarkeit) und denn noch steckt sie voller Geheimnisse die Sie interessant machen. Geheimnisse die nur darauf warten entdeckt zu werden und wenn du dir die Zeit nimmst Ihre inneren Werte  kennenzulernen, wird sie immer ein verlässlicher und treuer Partner für dich sein. Und dich immer wieder aufs neue überraschen und dich mit ansehnlichen Resultaten belohnen.

Maya in Love forever Smiley

Ich hoffe das ihr den Mist den ich geschrieben hab unterhaltsam fandet Smiley

Gruß bear
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« Antworten #4 am: 21. September 2008, 18:33:04 »

Nicht das was ich vorhatte, aber das, wofür ich in einer kleinen Pause Zeit gefunden habe. Bin etwas zu arg eingerostet in meiner Kreativität, aber ich glaube es reicht für hier.

Nachdem wir in Kapitel 1 über die Menschlichkeit von Maya aufgeklärt wurden und im 2. Teil über die innige Bindung kommen wir nun zum 3. Akt:

Ein Leben neben Maya - oder auch:
Warum Maya manchmal die bessere Frau ist

Das Leben einer normalen Frau beginnt meist gleich (zum Beispiel so):
Es ist früher Morgen. Sonnenstrahlen kämpfen sich durch den wolkenverhangenen Himmel mit einer Leichtigkeit, die zu gerne morgens an den Tag legen würde wenn ich mich versuche aus dem Bett zu kämpfen. Unaufhaltsam bahnen sich ihren Weg Richtung Boden, zumindest sollten sie das. Leider kommt an dieser Stelle der Faktor „Windschutzschreibe“ ins Spiel, der das Ganze etwas interessanter gestaltet. Geblendet vom Licht übersehe ich das warnende Rot der Ampel und entgehe damit nur knapp dem frühen Kick eine nette, ältere Dame mit dem Asphalt zu vereinen (die leider nicht vorsorglich einen Raktenantrieb an ihrem Gehwagen installiert hatte). An dieser Stelle zu denken „Puh, nochmal Glück gehabt“ wäre gar zu unmenschlich, darum überfuhr ich stattdessen in der Sekunde der Unachtsamkeit den Hund eines kleinen Jungen...
Ein Glück das es Montag war, das entschuldigte alles.
Mit einer Laune, für die der Duden erst um einige neue Worte ergänzt werden müsste um sie beschreiben zu können, erreicht man dann das Büro und bringt die Weltuntergangsstimmung gleich mit, nur ohne Apokalyptische Reiter.

Maya legt dort einen weitaus entspannteren Start in den Tag. Lästige Anreisewege, Staus und sonstige äußere Einflüsse stören sie nicht im Geringsten, im Gegenteil, meist tragen diese noch dazu bei, dass die Dame einen längeren Schönheitsschlaf genießen kann (und im Vergleich zu den meisten Frauen danach keine Stunden im Bad benötigt oder beim Einkaufen). Von ihrem netten Kollegen dann geweckt ist sie zwar manchmal noch etwas launisch, aber darüber wird oft einfach hinweggesehen (oder die Kollegen suchen die Fehler gar bei sich, statt bei Maya! Unfassbar...). Wenn ich hingegen auf die Launen der verwöhnten Ziege stoße entsteht meist eher ein schuldzuweisender Zickenterror bei dem sie einfach (überlegen) schweigt. Das Gefühl, dass Maya zu männlichen Kollegen netter ist, scheint sich langsam zu einer reellen Tatsache zu wandeln. Vielleicht sollte man mich auch einfach mal netter wecken...

Während Maya sich als immer nützlicher auf der Arbeit erweist, ja zur wahren Wundermaschine sogar, die es ihren Kollegen erlaubt ihre Gedanken umzusetzen, bleibt Frau nichts anderes als Ärger zu bekommen, weil man eben diesen Kollegen höchstens den Kopf vernebelt und dann eh an allem Schuld sei (wahrscheinlich, weil man nicht einfach an sich spielen lässt bis es den Herren passt). An dieser Stelle von einem 2:0 zu sprechen wäre noch zu früh, doch um diesen historischen Moment nicht zu verpassen bringen wir einfach nochmal die Tatsache an: Maya ist immer schon bei „ihm“ zu Hause und mit „ihm“ beschäftigt wenn man gerade erst noch in Gedanken am Planen ist. Sie ist einfach immer und überall... beinahe... und wenn nicht aktiv, dann zumindest in Gedanken.
Da der Chef meist sogar noch Maya finanziert (aber nicht die Freundin, oder hat jemand schon einmal gegenteiliges erlebt?) ist es naheliegend, dass Maya einfach bevorzugt wird. Zicke...

Sie ist also fast immer erreichbar, weniger launisch (meist), nur einmalig zu bezahlen und Kreativität anregend... zwar lässt sie sich dafür nicht betouchen oder so, aber das lassen sich die meisten Frauen auch nicht einfach so. Im ersten Moment scheinen erschreckend viele Dinge für Maya und gegen Frau zu sprechen, doch dann gibt es Dinge, wichtige Dinge, elementare Dinge die Maya nicht kann (und nein, ich rede hier nicht von vorgetäuschten Orgasmen)...
Kaffeekochen im Büro!

Sobald jedoch irgendein kluger, frauenhassender Kopf dort draußen ein Plug-In für Maya entwickelt, welches die Kaffeemaschine ansteuern kann, sieht es hingegen immer schlechter aus für die Otto-Normal-Frau.

Also liebe Frauen - findet euch heute schon mit einem Leben neben Maya ab und lernt es aus Feinden Freunde zu machen – es macht das Leben einfacher (auch wenn ich mich langsam nach den Beiträgen da oben so fühle als würde ich lesbisch werden... brr... weg Gedanken – GANZ WEIT weg...).
« Letzte Änderung: 21. September 2008, 18:42:06 von Faith » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #5 am: 26. September 2008, 16:42:50 »

Ihr habt ja so eine Langeweile....aber das Ergebnis eurer Langweile ist nett zu lesen.  Grinsend

 L&#228;chelnd
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menschen die für alles offen sind - sind meist nicht ganz dicht..
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